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Funktionen UND
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Die UND Funktion - Nach dem Motto, wer will schon viele Wenns
Die UND Funktion ist eine Funktion, die eine logische Aussage zurückgibt, nämlich WAHR oder FALSCH.
Diese Aussage können wir dann in anderen Funktionen weiterverwerten.
Gegeben sei die Aufgabe, 3 Zellwerte auf bestimmte Inhalte zu überprüfen und zu ermitteln, ob unsere Bedingungen zutreffen.
Uns interessiert z.B., ob B2 > 4 und B3 > 5 und B4 > 6 ist. Nur wenn alle diese Bedingungen zutreffen, wollen wir in D2 das Wort
Gut stehen haben, sonst das Wort
Schlecht.
Der gestählte Wenn Funktion Anwender wird natürlich sofort loslegen und solch einen Konstrukt hinzaubern:
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| A | B | C | D | E | 1 | | | | | | 2 | | 7 | | Schlecht | | 3 | | 6 | | | | 4 | | 5 | | | | 5 | | | | | | Formeln der Tabelle | D2 : =WENN(B2>4;WENN(B3>5;WENN(B4>6;"Gut";"Schlecht");"Schlecht");"Schlecht")
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Ein fürchterlich Ding oder? Kein Mensch blickt mehr durch und wehe es werden noch mehr Bedingungen.
Will ich mehrere Bedingungen überprüfen, die ALLE wahr sein müssen, gibt es dafür die UND Funktion:
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| A | B | C | D | E | 1 | | | | | | 2 | | 7 | | Schlecht | | 3 | | 6 | | | | 4 | | 5 | | | | 5 | | | | | | Formeln der Tabelle | D2 : =WENN(UND(B2>4;B3>5;B4>6);"Gut";"Schlecht")
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Sieht doch eleganter aus oder?
Die Analyse:
(Sollten Sie mit Begriffen wie Ausdruck und WAHR und FALSCH nicht vertraut sein,
lesen Sie bitte zuerst den Artikel zur Wenn Funktion durch)
Der Aufbau der UND Funktion:
UND(Ausdruck;Ausdruck;...)
Ausdruck muss hier immer etwas sein, was Excel als Wahr oder Falsch auswerten kann.
Die Funktion selbst gibt wieder Wahr oder Falsch zurück.
Und(4>3;5<7)
Und(b2>100;b3<500;Max(c2:c4)< Min(d13:d44)) etc...
Excel wertet die einzelnen Ausdrücke innerhalb der UND Funktion aus und berechnet dann das Ergebnis für die UND Funktion, welches immer nur WAHR oder FALSCH sein kann.
Dieses kann ich dann z.B. wunderbar als Bedingung in der Wennfunktion einsetzen, denn diese will ja etwas haben, was sie wiederum als Wahr oder Falsch auswerten kann.
Aber wann gibt nun die UND Funktion WAHR und wann gibt sie FALSCH zurück?
Auch diese Frage ist einfach zu beantworten:
Nur wenn alle Ausdrücke innerhalb der UND Funktion WAHR ergeben, wird die gesamte UND Funktion wahr, sonst falsch. (Im "Gegensatz" zur ODER Funktion)
Anders ausgedrückt: Bei Verknüpfungen mit UND müssen alle Argumente wahr sein, damit UND Wahr wird.
Eine kleine Tabelle:
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Zwei Argumente | | | |
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WAHR | FALSCH | ergibt | FALSCH | | FALSCH | WAHR | ergibt | FALSCH | | FALSCH | FALSCH | ergibt | FALSCH | | WAHR | WAHR | ergibt | WAHR | | | | | | | Drei Argumente | | | |
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WAHR | FALSCH | FALSCH | ergibt | FALSCH | WAHR | WAHR | FALSCH | ergibt | FALSCH | WAHR | FALSCH | WAHR | ergibt | FALSCH | FALSCH | FALSCH | WAHR | ergibt | FALSCH | FALSCH | WAHR | FALSCH | ergibt | FALSCH | FALSCH | WAHR | WAHR | ergibt | FALSCH | FALSCH | FALSCH | FALSCH | ergibt | FALSCH | WAHR | WAHR | WAHR | ergibt | WAHR | |
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Diese liese sich auch noch fortsetzen aber das Prinzip sollte klar sein.
Nur wenn alle Ausdrücke innerhalb einer UND Funktion WAHR sind, liefert die UND Funktion WAHR zurück, sonst FALSCH
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